Frank Schätzing: Lautlos
Es ist Sommer. Ich hatte Zeit, draußen im Liegestuhl ein Buch zu lesen und ich habe es genossen. Jedenfalls zu 90% genossen. Nee. Eher zu 70%. Denn 20% Lesespaß musste ich abziehen weil die Einführung Schätzing-Typisch zu lang ist. 100 Seiten bevor es losgeht. Weitere 10% muss ich entfernen, weil das Ende einfach Ätzend ist. Aber erstmal zu dem Buch selbst. Deutschland, knapp vor der Jahrtausendwende. Seltsame Dinge gehen vor. Eine Bande um die Topterroristin Jana plant ein Attentat auf Bill Clinton. High-Tech, viele kreative Ideen. Coole Umsetzung. Viel Spannung. Schätzing-Typisch. Thumbs Up!
Die Hauptfiguren werden sehr interessant modelliert, wirken wie auch im Schwarm sehr menschlich – mit ihren Macken, eine interessanten Geschichte und durchaus liebenswert. Doch was ja mal wieder gar nicht geht…
… sorry, das war das letzte Buch was ich von ihm gelesen habe.
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